Schönenberger Systeme
 
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Rolf Schönenberger
Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Der Kopf hinter SCHÖNENBERGER Systeme

Herr Schönenberger, wie kamen Sie auf die Idee, solche Logistiksysteme zu entwickeln?


Die Aufgabenstellungen kommen vom Kunden. Seit meinem Eintritt als Assistent der Geschäftsleitung bei VEIT 1977 war ich von Anfang an bei anspruchsvollen Kundengesprächen mit dabei. Die deutsche Bekleidungsindustrie war im Umbruch: die großen Serien wurden über Lohnfertiger im Ausland produziert, im Inland blieben kleine Serien, mehrere Modelle gleichzeitig, kurze Durchlaufzeiten, Musterteile, neue Materialien.... kurzum alles, was das Leben eines Betriebsleiters "leichter" macht.
Meine zwei Diplomarbeiten über „Betriebliche Ablauforganisation“ und „Flexible Fertigungssysteme“ waren eine gute Grundlage. Für neue Technologien war ich immer schon aufgeschlossen, u.a. durch meine frühere Tätigkeit für das Bundesforschungsministerium.

Sie sind ständig auf der ganzen Welt unterwegs – wo sehen Sie Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede, was die Bedürfnisse der verschiedenen Länder und Kunden betrifft?

In unserer Generation erleben und erfahren wir die Globalisierung. Unsere besten Verkäufer sind unsere Kunden, vor allem, wenn sie zufrieden sind und erfolgreich in ihrem Marktsegment agieren. Häufig handelt es sich dabei um Inhabergeführte Unternehmen, die uns an der Entwicklung ihrer Logistik teilhaben lassen.

Was ist Ihnen wichtig bei Ihrer Arbeit?

Ideen, die bewegen. Bei der Projektarbeit mit den Kunden ist das Wichtigste, dass man dem Kunden zuhört und fühlt, wo er hin will. Ich versuche immer, das Geschäftsmodell meiner Kunden zu verstehen. Niemand kann einem das besser erzählen, als der Inhaber und dessen leitende Angestellte: wo sie stark sind, wo sie zaubern und wo sie jonglieren müssen. Der Schlüssel ist die Kommunikation mit dem Kunden, und über aktives Zuhören versuche ich, zu einem echten Gesprächspartner zu werden, der Ansätze und Beiträge liefern kann. Ich sehe mich hierbei eher in einer Moderatorenrolle – wie ein Katalysator, der versucht, die vielen Ideen, die vorhanden sind, zu strukturieren und umzusetzen.
Die besten Ideen kommen aus den Gesprächen im Team. Es ist wichtig und schön,von Mitarbeitern umgeben zu sein, die gerne zur Arbeit kommen und ihre Arbeit selbständig und qualifiziert ausüben. Diese Mitarbeiter unterstütze und fördere ich gerne.
Rolf Schönenberger